Kath. Kirchgemeinde Alpnach, Aktive Lebensart: Wallis-Reise

Ein Bericht von Martha Fallegger

Bereits um 7 Uhr an einem strahlend schönen Morgen erwartete der neue 79–Plätzer-Car von Koch Reisen mit Chauffeur Rene Enz die 73 Alpnacher Seniorinnen und Senioren zur diesjährigen Reise. Nach gut einer Stunde Fahrzeit über den Brünig und entlang des Brienzer- und Thunersees servierte uns das Team im Lido-Restaurant auf der Seeterrasse Kaffee, Wasser und frischgebackene Gipfeli. Pünktlich um 9 Uhr begann die lange Fahrt über Bern und Gruyère auf der A12 an den Genfersee. Wir überquerten die Wasserscheide von Rhein und Rhone, auf der Autobahn mit einem ordentlichen Gefälle konnten wir die wunderschöne Aussicht auf die Französischen Alpen und das Südufer des Genfersees entlang der Weingegenden Laveau und Chablais geniessen.

Schon bald durchfuhren wir das Rhoneknie bei Martigny und tauchten bei Fully in die Unterwallisser Weinbergelandschaft und in die Frucht-und Gemüseplantagenwelt ein.

Im Relais de la Sarvaz in Saillon verwöhnte uns die Familie Michellod mit einer Weindegustation mit Wallisserspezilitäten und einem feinen Mittagessen, Getränken und einem Dessert.

Vorbei am mittelalterlichen Städtchen Saillon, an den bekannten Weinbergen von Chamonson und Leytron, sowie an Saint Pierre de Clage mit der tausendjährigen romanischen Kirche und der Hauptstadt Sion mit ihren zwei imposanten Hügeln Valère und Tourbillon kamen wir pünktlich in Saint Leonard an. Hier durften wir in drei Gruppen eine kühle Bootsfahrt auf dem 300 Meter langen unterirdischen See erleben. Der Führer zeigte uns viele Details und gab uns eindrucksvolle Informationen zur Geologie, Entstehung und Entdeckung dieser Sehenswürdigkeit.

In einer eindrucksvollen Fahrt in Richtung Goms konnten wir die geologisch interessanten und abwechslungsreichen Landschaften im Wallis bestaunen. Unsere Begleiterin war die Rhone oder «där Rottu», wie sie im Oberwallis heisst, von der Mündung in den Genfersee bei Le Bouveret bis zur Quelle am leider verschwindenden Rhonegletscher oberhalb von Gletsch. Manchmal zeigt sie sich breit und gezähmt, manchmal wild, fordernd und laut. So hat sie das Wallis in Millionen von Jahren vielfältig geformt.

Gegen Abend, beim WC-Halt im neuen Nordischen Zentrum, genossen wir nochmals eine kulinarische Wallisserspezialität, ein Raclette oder konnten einen hausgemachten Kuchen auswählen und den Durst löschen.

Unser Chauffeur steuerte seinen grossen Car bei leuchtender Sonnenuntergangs-stimmung sicher über den Grimselpass. Voller Eindrücke von dieser tollen und langen Reise kamen wir, etwas verspätet zwar, aber wohlbehalten zu Hause an.

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